Navigation
                
13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

STORM CORROSION - Storm Corrosion
Band STORM CORROSION
Albumtitel Storm Corrosion
Label/Vertrieb Roadrunner Records / Warner
Homepage stormcorrosion.com/
Verffentlichung 04.05.2012
Laufzeit 47:56 Minuten
Autor Alexander Meyer
Bewertung 12 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Schon weit im Vorfeld wurden Storm Corrosion als Prog Metal Superband angekndigt. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Die Herren Wilson und Akerfeldt haben nicht umsonst bereits in ihren eigenen Bands (Porcupine Tree und Opeth, fr die wenigen Unwissenden), bzw. Wilson bei seinen Soloalben, neue Pfade eingeschlagen. Schlielich kennen und schtzen sich die beiden schon seit geraumer Zeit, da Mr. W die letzten Opeth-Alben soundtechnisch veredelte. Sptestens nachdem Mike Portnoy ausgeladen wurde, weil einfach keine Drums auf "Storm Corrosion" zu hren sind, musste man hellhrig werden. Okay, Portnoy suchte sich mit Flying Colors eine neue Supergroup, trstete sich mit Adrenaline Mob und nahm mit beiden Combos gutklassige Alben auf.

Aber was ist nun mit SC?! Nun, die beiden Protagonisten beschreiben den Entstehungsprozess so, dass sie sich abends bei Rotwein und Kerzenlicht im Hause Wilson trafen und einfach drauflos musizierten. Das Ergebnis ist KEIN Metal, KEIN Rock, sondern atmosphrische Akustikgitarrenmucke, die sehr eigenstndig klingt, ihre Erzeuger jedoch zu keinem Zeitpunkt verleugnen kann. Besonders das erste Kind...h...Stck "Drag Ropes" ist ausgezeichnet gelungen (Diese Chorle - diese Streicher!). Danach verstrickt man sich leider ein ums andere Mal, z.B. beim Titelstck, in etwas chaotische Soundcollagen, wie sie Steven Wilson schon auf seinen letzten Soloscheiben einbaute. Auf diese Weise drften gerade die drei Zehnminter auf dieser CD fr so manchen Metalhead eine nicht zu bewltigende Herausforderung sein. Aber old-school Opeth-Fans sind seit "Heritage" eh gewarnt und S.W.-Jnger sind sowieso einiges gewohnt. Mir gefllt`s jedenfalls, auch wenn ich ehrlich gesagt von diesen beiden Genies NOCH mehr erwartet htte. Vielleicht bentige ich aber auch nur noch ein paar Durchlufe mehr, um die wahre Gre dieses Werks zu schtzen. Mut hat das Duo damit in jedem Fall bewiesen und das schtze ich.
   
<< vorheriges Review
M:PIRE OF EVIL - Hell To The Holy
nchstes Review >>
TRIOSCAPES - Separate Realities


Zufällige Reviews