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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DEALS DEATH - Elite
Band DEALS DEATH
Albumtitel Elite
Label/Vertrieb Spinefarm Records/ Soulfood
Homepage www.myspace.com/dealsdeath
Verffentlichung 16.03.2012
Laufzeit 34:09 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Gteborg, die Musikschmiede aus dem hohen Norden, hat mal wieder eine junge, frische Death Metal-Kapelle ausgespuckt. DEALS DEATH wurden vor vier Jahren gegrndet und brachten 2009 mit "Internal Demons" ihre erste, in Eigenregie produzierte, Scheibe raus. Ein Jahr spter haben die Nordmannen den vorliegenden Nachfolger "Elite" eingespielt. Warum das Album erst jetzt erscheint, wei der Geier, aber nach dem Motto: "besser spt als nie", kann man das Werk als Bereicherung des Metal-Zirkus bezeichnen. Die fnf Musiker haben sich fr ihren modernen Schwedentod, bei den verschiedensten Einflussquellen bedient und hauen dem Hrer eine perfekt produzierte Mischung um die Ohren. Die erste Assoziation ging in Richtung der finnischen Nachbarn von CHILDREN OF BODOM, die mir persnlich schon immer ein ganzes Stck zu melodisch und glatt sind. DEALS DEATH haben es verstanden, das Angeber-Gefrickel und die Keyboards auf ein moderates Level runterzuschrauben, so gelingt der Spagat zwischen Hrte und Eingngigkeit verhltnismig gut. Einzige Ausnahme ist das schwache, sowie phasenweise bermig kitschige "Conquer As One". Da kommen die epischen Gitarrenmelodien einfach eine Nummer zu schmierig fr meinen Geschmack. Ansonsten befinden sich auf der Scheibe beispielsweise mit "Collapse" und "Eradicated" ein paar kurzweilige Ohrwrmer, welche durch Riffs mit Wiedererkennungswert und schnelles, przises Schlagzeugspiel punkten. Gerade in den hrteren und schnellen Momenten muss ich auch an die Gromeister AT THE GATES denken. Das brachiale Organ von Snger Olle Ekman thront ber Allem und ist in meinen Augen, neben der gelungenen Gitarrenarbeit, der Hauptgrund dafr, dass sich DEALS DEATH in der ziemlich ausgelutschten Melodic Death Metal-Sparte behaupten knnen. Dass die Truppe innerhalb der gegebenen Grenzen nicht sonderlich viel Neues bieten kann, sollte klar sein. Trotzdem kann "Elite" mit technisch hochwertigem Instrumentengebrauch und einer angenehmen Kurzweiligkeit gut unterhalten und ist Freunden oben genannter Vergleichsband uneingeschrnkt zu empfehlen. Selbst die kompakte Spielzeit von nicht mal 35 Minuten, strt da nicht weiter.
   
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