Navigation
                
16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

HORRIZON - Time For Revenge
Band HORRIZON
Albumtitel Time For Revenge
Label/Vertrieb Yonah Records/New Music Distribution
Homepage www.horrizon.de
Alternative URL www.myspace.com/horrizonmetal
Verffentlichung 27.04.2012
Laufzeit 38:37 Minuten
Autor Jennifer Laux
Bewertung 9 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Aus den Tiefen des Hunsrcks stammen die Jungs von HORRIZON. Bereits im Jahre 2005 gegrndet, starteten sie ihre Karriere mit Coversongs. In den folgenden Jahren komponierten sie ihre eigenen Titel. Nach der Neustrukturierung der Band kurz vor den Aufnahmen, fand Martin Gerloff den Platz an den Vocals, Franz Riemann am Bass und Florian Kneip am Schlagwerk. Mit dem Neuzugang Joshua Immig, der nun Martins vorherige Gitarrenarbeit bernommen hat, wurde die Band komplettiert Mit ihrem Debt "Time For Revenge" schlagen uns HORRIZON mit zehn Songs eine geballte Mischung an Thrash und melodischem Death Metal um die Ohren. Positiv hervorzuheben ist das Artwork: Wirklich ansprechend gestaltet, ohne Hang zum Kitsch! Beim ersten Hrdurchgang merkt man jedoch schnell, dass sie noch nicht so ganz ihren Stil gefunden haben. Dominierend das mitunter hektische Gitarrenriffing, das gleich zu Beginn bei "Northern Winds" Einzug erhlt. Dem typisch traditionellen Heavy Metal wird mit "The World's Demise" ein Chance gegeben und driftet dadurch auch mal in andere Gefilde ab. Abwechslung, die sich positiv bemerkbar macht. Stark ein Song wie "The Storm", der zeigt, dass noch mehr rauszuholen ist, als auf diesem Album im Gesamten geboten wird. "I Will Never Return" beginnt wirklich genial, endet die Ballade aber leider im aggressiven Chaos. Eigentlich schade, denn der Ansatz ist wirklich mehr als hrbar, gar berhrend. Wenn auch die Vocals auf mich nicht immer gleich stark wirken und noch ausbaufhig sind, zeigt Martin insgesamt eine gute Leistung. Man fhlt sich mal an AMORPHIS mal an AMON AMARTH erinnert. Textlich schneidet das Werk weniger innovativ aber durchaus akzeptabel ab. Die Strukturen der Songs sind hnlich aufgebaut, etwas mehr Abwechslung und Melodiewidmung, wie zum Beispiel beim starken "With A Scythe in His Hand" knnten jedoch nicht schaden. Die Produktion des Silberlings ist durchweg kraftvoll und ohne strende Faktoren. Mein Fazit: Der Gesamteindruck liegt im guten Mittelfeld. Das Debt macht Spa und animiert zum Drcken des Repeat-Knopfes. Wenn die Truppe erst einmal ihre Richtung gefunden hat und sich speziell darauf konzentriert, ist da richtig was rauszuholen und es bleibt spannend, welchen Weg HORRIZON gehen werden und was sie daraus machen.
Viel Erfolg, ihr seid auf dem richtigen Weg!
   
<< vorheriges Review
ANGELUS APATRIDA - The Call
nchstes Review >>
EMPOWERMENT - Gegen.Kult


 Weitere Artikel mit/ber HORRIZON:

Zufällige Reviews