Navigation
                
23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

STEEL ASSASSIN - WW II - Metal Of Honor
Band STEEL ASSASSIN
Albumtitel WW II - Metal Of Honor
Label/Vertrieb High Roller Records / Soulfood
Homepage www.myspace.com/steelassassin
Verffentlichung 27.04.2012
Laufzeit 53:21 Minuten
Autor Jens Gellner
Bewertung 9 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
STEEL ASSASSIN kenne ich nur vom 1985 erschienenen Metal Massacre 6, deren Song "The Executioner" zu den Highlights des hervorragenden Samplers zhlte. Ich muss gestehen, ich hatte die Band vllig aus den Augen verloren, habe also auch die Reunion und das 2007 erschienene erste Album "War Of The Eight Saints" verpasst. Alleine dafr gebhrt der Band ein Platz in der Eternal Hall Of Fame; ich kenne keine andere Band, die erst 25 Jahre nach Grndung ihr Debut Album verffentlicht. Nun, Kultfaktor hin oder her; wir schreiben 2012, die Konkurrenz ist gro, reformierte 80er Jahre Truppen tummeln sich an jeder Straenecke, und auch mit der Tatsache, dass man mal an einem der Metal Massacre Sampler beteiligt war, lsst sich heutzutage kein Blumentopf mehr gewinnen. Was bleibt ist also die Frage, ob sich die Metal Gemeinde auch im Jahre 2037 noch an STEEL ASSASSIN und das Konzeptalbum "WWII - Metal Of Honor" (es geht um, ihr habt es erraten, den Zweiten Weltkrieg) erinnern kann. Das Album beginnt mit "God Save London" recht vielversprechend, "Blitzkrieg Demons" ist ein ziemlicher Kracher und "The Iron Saint" ist in der Tat einer dieser Songs, die eine Band sofort in den Kultstatus katapultieren und dafr sorgen, dass 25 Jahre spter der Bandname noch mit hchster Ehrfurcht ausgesprochen wird. Das ist Heavy Metal, so wie er sein soll, und ich denke mir schon, mit "WWII - Metal Of Honor" ein Album in den Hnden zu halten, das man schon jetzt als Klassiker bezeichnen kann. Aber den ist leider nicht so, denn nun rutscht das Album ins Mittelma ab. "Four Stars Of Hell" ist ganz nett, aber nichts besonderes, "Bastagone" einfach nur langweilig bis nervig, die Uptemponummer "Guadalcanal" klingt wie einer der schlechteren Songs von MOTRHEAD, und auch "The Wolfpack" bietet lediglich durchschnittliche Kost - schade. Mit dem epischen, berlangen "Normandy Angels" folgt dann zwar wieder ein richtig guter Song, der allerdings den verlorenen Boden nicht mehr wettmachen kann. Und an der abschlieenden RUSH Coverversion "Red Sector A" werden sich vermutlich die Geister scheiden - die Version gibt zwar in keinster Weise die beklemmende Atmosphre des Originals wieder, ist aber ziemlich gut an den Stil von STEEL ASSASSIN angepasst; obwohl ich den einen oder anderen hier Lautstark "FREVEL!" schreien hre. Das Fazit ist recht ernchternd: Ja, mit "The Iron Saint" haben STEEL ASSASSIN einen Metal Song fr die Ewigkeit geschrieben. "Blitzkrieg Demons" ist berragend, "God Save London" und "Normandy Angels" sehr gut. Der Rest der Songs kann aber dieses hohe Niveau nicht halten.
   
<< vorheriges Review
CASTLE - Blacklands
nchstes Review >>
SACRED HEART - The Vision


 Weitere Artikel mit/ber STEEL ASSASSIN:

Zufällige Reviews