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21. Mai 2013 - Uhr
 
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RUNNING WILD - Shadowmaker (Limited Edition)
Band: RUNNING WILD
Albumtitel: Shadowmaker (Limited Edition)
Label/Vertrieb: Steamhammer / SPV
Website: www.running-wild.de
Veröffentlichung: 20.04.2012
Laufzeit: 51:35 Minuten
Autor: Thorsten Dietrich
Bewertung: 11 von 15 Punkten
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Rock 'n' Rolf is back! Damit hätte ich nie gerechnet. Der Querdenker und Pirat im deutschen Metal hat ja immer sein Ding durchgezogen, was nicht immer zum Vorteil der Alben geworden ist. "Shadowmaker" ist abseits des extrem drögen Covers (Darth Vader trifft Ameisenmann im Endzeitfilm) und des mal wieder nicht genannten Schlagzeugers ein solides Comeback, aber nicht spektakulär!
Ich hatte das Glück die limited Edition zu bekommen, bei der das Cover aufgrund des schwarzen Trays und des Silberdrucks um einiges besser rüberkommt. Außerdem ist ein Pappschuber drum auf dessen Rückseite der "Shadowmaker" als Superschurke ähnlich einem Comic dargestellt ist. Das Booklet ist auch gut aufgemacht, so hat jeder Song ein eigenes Artwork, was ab und an mal das Piratenimage zitiert.
Mit einem endlich wieder knackigen Klang, bei dem auch der Bass spürbar zu hören ist und da auch die Gitarren mehr sägen als zu letzt, kann der Running Wild Fans sich entspannt zurücklehnen und genießen. Sicherlich ist die gesamte Ausrichtung rockiger und ein Stück wie "Me And The Boys" ist eher in der Thin Lizzy Ecke, aber das hier ist unverkennbar Running Wild. Der flotte Opener "Piece Of The Action" klingt recht luftig und locker, aber mit Biss und gutem Groove. Schön, dass Rolf die Fregatte etwas entstaubt hat. Sehr typisch im Midtempo rockt "Riding On The Tide" und versprüht positive Vibes. Textlich ein typischer Piratensong. Ich will aber nicht verheimlichen, das auch ein bis drei recht durchschnittliche Lieder wie "Locomotive" sich auf das Album geschlichen haben und nur durch den besseren Sound nicht mit älteren Liedern der beiden schwächeren Vorgängeralben die Nase vorn haben. Alle Songs sind zwischen vier und fünf Minuten, lediglich das abschließende "Dracula" hat mit 7 Minuten quasi Überlänge, das kommt aber eher durch ein Intro. Der Song ist leider recht konventionell und kein episches Stück a la "Genesis" oder "Treasure Island" geworden. Dafür hat Rolfs charakteristische Stimme wieder richtig Biss und man merkt, dass der Mann wieder Bock hat.
Die Bonus DVD hat zwei Features: Zum einen gibt Rolf einen Track by Track Kommentar zu den Songs und es gibt ein Blick ins Studio.
Kurz gesagt: Willkommen zurück!
   
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