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23. August 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

HOLY MOSES - 30th Anniversary - In The Power Of Now
Band HOLY MOSES
Albumtitel 30th Anniversary - In The Power Of Now
Label/Vertrieb Steamhammer / SPV
Homepage www.holymoses.net
Verffentlichung 20.04.2012
Laufzeit 41:49 & 43:37 Minuten
Autor Jens Gellner
Bewertung /
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Nun, ich stehe Neueinspielungen grundstzlich erstmal kritisch gegenber - wird doch sowas meistens mit Argumenten wie neue Besetzung, bessere Studios, besserer Sound, bessere technische Fhigkeiten der Musiker usw erklrt, aber letztenendes werden die Originale lediglich verschlimmbessert; und darber, dass in den meisten Fllen die Neueinspielungen das Flair der Originale nicht erreicht, reden wir besser nicht. Oder will mir ernsthaft jemand erzhlen, dass er sich 1985 "Bonded By Blood" gekauft hat, und die Neueinspielung von 2008 besser findet? Na also. Nun sind also auch HOLY MOSES, eine der dienstltesten deutschen Thrashbands, dem Re-Recording Wahn aufgesessen und feiern ihr Jubilum mit "In The Power Of Now", einer Doppel-CD mit Neueinspielungen der wichtigsten Songs Ihrer Karriere. Aber im Gegensatz zu ihren Kollegen von EXODUS (und diversen anderen) machen die Mannen um Frontsau, hhhh sorry -frau, Sabina Classen alles richtig. Der Sound ist gut, druckvoll und klar, aber rudig genug, um den Songs nicht die Spontaneitt und das Flair zu nehmen. Sabina rhrt und brllt wie eh und je, und ihre Band prgelt sich souvern durch Hits wie "Finished With The Dogs", Near Dark", "World Chaos" oder "DefCon II". Insofern hat sich meine eingehende Befrchtung also nicht bewahrheitet. Zustzlich gibt's noch zwei neue Songs, die dem bereits verffentlichten Material in nichts nachstehen. Die Songauswahl kann man als reprsentativ bezeichnen, obwohl es natrlich immer was zu meckern gibt. Die meisten der Songs kommen erwartungsgem von "The New Machine Of Liechtenstein", fnf an der Zahl, aber warum "Queen Of Siam" nur mit einem, und das famose "Finished With The Dogs" lediglich mit zwei Song vertreten ist, und warum von letztgenanntem Album Kracher wie "Current Of Death" und "Six Fat Women" fehlen, kann ich nicht verstehen. Ebenso wenig, warum vom "Agony Of Death" Album kein einziger Song bercksichtigt wurde. Aber gut, jeder hat eben seine persnlichen Faves, und bei der vorhandenen Anzahl von Songs in ihrer langen Karriere mssten HOLY MOSES wohl fast alles neu einspielen, um jedem gerecht zu werden. Alles in allem: Daumen hoch und Prost auf die nchsten 30 Jahre.
   
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