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NASTY SAVAGE sind Kult! Soviel sei dem unwissenden Jung-Headbanger vorab gesagt.
NASTY SAVAGE sind zurück! Soviel dürfte schon genügen, um den überlebenden Alt-Headbangern
die Luftgitarrenfinger zucken zu lassen.
Die Thrash-Maniacs um Frontman Nasty Ronnie haben in den Achtzigern nach dem glorreichen Debüt
im Jahr 1985 (Titel: Nasty Savage) noch weitere zwei Alben und eine EP rausgebracht, bevor dann
1989 plötzlich Schluss war.
1998 reformierte sich die Band aus Florida für einen einmaligen Reunion-Gig auf dem
Bang-Your-Head-Festival in Balingen. Offensichtlich sind die Jungs wieder auf den Geschmack gekommen,
denn sie kündigen für diesen Sommer ein neues Album an.
Um uns auch schon mal auf den Geschmack zu bringen, erscheint nun eine EP mit zwei neuen Songs
("Sardonic Mosiac", "Wage Of Mayhem Part One") und einer Neufassung des legendären Demos "Wage
of Mayhem" von Neunzehnhundertwasweißich mit den Tracks "Unchained Angel", "Savage Desire",
"Witches Sabbath" und "XXX".
Da der überwiegende Teil der CD neu aufgelegtes Material aus den Achtzigern ist, nehme
ich an dieser Stelle keine Bewertung nach Noten vor, sondern gehe lediglich etwas auf die Musik ein.
Als der Thrash - Metal laufen lernte waren viele Riffs absolutes Neuland für "normale" Metal-Ohren.
NASTY SAVAGE gehörten damals ohne Zweifel zu den kultigsten Vertretern dieser neuen Stilrichtung
(nicht zuletzt auch wegen den extremen Live-Shows). Heute sind leider einige der alten Riffs
ziemlich abgegriffen, so dass man beim Hören der CD die mehr als 18 Jahre seit Erstveröffentlichung
nie vergessen sollte. Unter Berücksichtigung dessen kann man auch darüber hinweg sehen, dass die
Gesangslinien ruhig etwas rauer hätten ausfallen können.Is` halt Kult!
Hoffentlich machen NASTY SAVAGE ihre Drohung war und beehren uns noch in diesem Jahr livehaftig. |
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