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STRINGS 24 sind ein Projekt der 3 Gitarristen Frank Caruso, Stefano "Sebo" Xotta und Gianluca Ferro. Unter diesem Namen haben die drei Herren im März ein reines Instrumentalalbum veröffentlicht, das auch "Strings 24" heißt. Der Name kommt daher, dass alle drei 8-seitige Gitarren spielen (3 x 8 = 24). Nettes Wortspiel. Der Einsatz der 8-seitigen Gitarren ist dabei nicht nur ein Gag. Auf dem Album gibt es in den einzelnen Instrumentals jede Menge heavy Riffs, die teilweise richtig tief nach unten gehen. Hierbei dürften schon zusätzliche tiefgestimmte Seiten zum Einsatz gekommen sein. Aber kommen wir zum Album. Die Stücke sind sehr abwechslungsreich angelegt und leben vom Zusammenspiel der drei Gitarren. Die Herren unterscheiden sich stilistisch. Einer ist mehr rockig / melodisch orientiert, so aus der Ecke Gary Moore oder Zakk Wylde. Der zweite Gitarrist ist eher der klassische Schredder aus der Ecke Yngwie Malmsteen oder Ritchie Blackmore. Und der letzte der drei geht in die moderne Ecke, so Richtung Steve Vai, Joe Satriani oder John Petrucci. Durch diese unterschiedlichen Stile kann man beim Hören gut nachvollziehen, wenn sich die Gitarristen abwechseln. Los geht es mit dem sehr atmosphärischen Intro "Introspective". Klingt ein bisschen nach PINK FLOYD. Das folgende im Midtempobereich liegende "Outraged Dimensions" enthält viele Melodien, die eher in die Richtung von DREAM THEATER gehen, unterlegt mit den typischen heavy Riffs. Die schnellen virtuosen Grundmelodien von "Running In The Wind", die in diesem Stück immer wieder auftauchen, gehen in die Ecke Malmsteen / Blackmore. Auch hier gibt es jede Menge Riffs zu hören. Durch den Wechsel der Gitarristen gibt es in diesen Stücken Melodien, die sich von diesen "Grundstilen" abheben und dadurch die einzelnen Titel interessant halten. In dieser stilistischen Vielfalt geht es dann weiter. "Schizophrenic Disorders" enthält fernöstlich klingende Melodien und Riffs, die an Zakk Wylde erinnern. Das Stück "Remember Blues" hört sich nach Hendrix oder halt bluesigen Blackmore-Stücken an. In "Psychedelic" gibt es ein herrliches Los Angeles - Feeling mit Melodien, die an VAN HALEN oder Steve Stevens erinnern. Und zum Abschluss geht es mit "Go Down Peter" in die 60er zurück. In diesem Stück wird über das bekannte Peter Gun - Thema improvisiert. Ein sehr gekonnt umgesetztes abwechslungsreiches Album, das für mich wie eine virtuose Zeitreise durch die Rockgitarre der letzten 30 - 40 Jahre (soweit zurück durch das letzte Stück) klingt. Das Album kann man Freunden von Instrumentalmusik nur empfehlen. |
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