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Forever Slave klingt richtig scheiße! So ein Bandname ist purer Klischeemist und wenn die trällernde Frontelfe dieser spanischen (!) Gothic Metal Band sich dann auch noch Lady Angellica (!) tituliert und (meine Meinung) herzlich unerotische, langweilige Bilder von sich als Gothic Model im Netz veröffentlicht (www.ladyangellyca.com ), musste ich anhand dieser künstlichen, grell geschminkten Plastikvisage, dem unsagbar dämlich-kitschigen Cover und dem peseudo-verruchten Albumtitel "Tales For Bad Girls" mehr als einmal herzlich lachen. Musikalisch ist die Chose durchaus nett anzuhören, was aber nichts heißt, da Forever Slave dem ausgelutschten Genre der weiblich gefronteten Gothic Metal Bands keine neuen Impulse oder gar spannende Songs liefern können. Alle 12 Songs sind ordentlich produziert, klingen aber wie schon irgendwo mehrfach gehört und Frau Angy ist eine Mischung aus sämtlichen Chanteuesen des Genres samt Teilzeitmännchens als Sidekick. Da Titel wie "GothiX Girls" und "Kristin A.I.D.S." nur plakativ-peinlich klingen, frage ich mich allen Ernstes, ob Forever Slave vielleicht doch eine Comedyband sind und ich das alles nicht kapiert habe. Wenn eine Band laut Infoschreiben Texte über gleichgeschlechtlichen Sex, verbotene Beziehungen, Päderasten, Cybersex und Aids hat, dann erfüllen sie alle Klischees, die spießige Metalfans über die Gothic Szene haben: Da geht es nur ums Pimpern! Klischee-Gothics, die eine zweitklassige Version von Bands wie Within Temptation, Edenbridge und deren Epigonen haben wollen sind hier mehr als richtig! Hörer denen Liv Kristine zu nervig ist, sollten hier erst gar nicht reinhoren. Wer sich nun noch fragt, was Wacken Records ist, dass sind logischerweise die Macher des "WOA", deren seit Jahren aktives Label Armageddon Music einfach in den prestigeträchtigeren Name umbenannt wurde. |
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