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"Spawned To Kill" enthält also "hochgradig alles-zerätzende Death Metal Tracks". Manchmal möchte ich die Verfasser der Beipackzettel für so einen Schwurbel eine watschen, so richtig! Aber was soll's, hier steht die Musik im Vordergrund, die im Falle von VIOLENCE UNLEASHED für sich selbst sprechen kann und nicht auf derartiges Nullmarketing-Geblubber angewiesen ist. "Spawned To Kill" ist technisch präzises US-Death Metal Geschrote, wie es Freunde von CANNIBAL CORPSE auf Anhieb gefallen dürfte. Die Ähnlichkeiten bei der Gitarrenarbeit und z.T. auch bei den Vocals sind frappierend. Technisch können sie, soweit ich das als Laie beurteilen kann, den Kannibalen nicht ganz das Wasser reichen, aber die wuchtig aus den Boxen quellenden Songs lassen einen DM-Feinschmecker trotzdem nicht kalt. Das dynamische und beeindruckend wuchtige Drumming von Yanic Bercier treibt die Songs unerbittlich nach vorne und ist gleichzeitig auch die größte Stärke von "Spawned To Kill", welches trotz der gutklassiger DM-Songs nach einer Weile doch etwas monoton rüberkommt. Die Gitarrenläufe sind etwas zu gleichförmig und die Riffs teilweise nicht prägnant genug, um eine Langzeitwirkung zu entfalten. Dennoch ist das Album solides Death Metal Entertainment, das sein Geld wert ist, aber keine Offenbarung darstellt. Reinhören schadet also nicht! |
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